Miles for Charity 2009
“In Zeiten, in denen es wirtschaftlich drunter und drüber geht, ist es sehr beeindruckend, wenn ein Unternehmen nicht den Blick für das Wesentliche in Leben verliert. Menschlich sein und menschlich bleiben, Werte wie Teamgeist, Miteinander, Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit und Engagement zu fördern – das ist es, was abseits von allen Börsenkursen, Gewinnen und Verlusten wirklich bemerkenswert ist! Ein solches Unternehmen ist die Comsol! Ich bin sehr froh, mit diesem tollen Team zusammenzuarbeiten und wünsche allen Aktiven der MILES FOR CHARITY 2009 tolle Eindrücke (..)” Grußwort Thorsten Heid zur Miles for Charity 2009.
Grußworte zum Charity-Event
Uns haben Grußworte zu unserer Veranstaltung erreicht, die wir sehr gerne hier veröffentlichen.
Grüß Gott,
ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne Wanderung bei idealem Wetter.
Burkhard Kröber, Personalleiter, OFB Projektentwicklung GmbH
Hallo, liebe Wanderer,
ich wünsche allen tollen Sonnenschein, keine Blasen an den Füßen und viel Spaß bei der Veranstaltung.
Esther Bauer, Fehling Instruments, Karlstein
Liebe Wanderer für die gute Sache!
In Zeiten, in denen es wirtschaftlich drunter und drüber geht, ist es sehr beeindruckend, wenn ein Unternehmen nicht den Blick für das Wesentliche in Leben verliert. Menschlich sein und menschlich bleiben, Werte wie Teamgeist, Miteinander, Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit und Engagement zu fördern – das ist es, was abseits von allen Börsenkursen, Gewinnen und Verlusten wirklich bemerkenswert ist! Ein solches Unternehmen ist die Comsol!
Ich bin sehr froh, mit diesem tollen Team zusammenzuarbeiten und wünsche allen Aktiven der MILES FOR CHARITY 2009 tolle Eindrücke, strahlenden Sonnenschein, positive, körperliche Ausarbeitung und natürlich ganz wesentlich: Viele Charity-Kilometer für das Jugendwaldheim Petershainer Hof. Ich selbst habe zwei Kinder in dem Alter und weiß, wie schön und faszinierend der Wald an sich und die Arbeit in der Natur sein kann.
Viel Spaß und alles Gute!
Thorsten Heid
Mitglied des Aufsichtsrates der Comsol Unternehmenslösungen AG
Geschäftsführer HLP Informationsmanagement GmbH
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wanderfreunde!
Zum fünften Mal gehen Sie gemeinsam für einen guten Zweck auf Wanderschaft. Für jeden erlaufenen Kilometer spenden Sie einen Euro an das Jugendwaldheim Petershainer Hof, an dem Sie an diesem Tag auch direkt vorbei wandern werden.
Als Bürgermeister begrüße ich es selbstverständlich, wenn sich ein Unternehmen sozial oder kulturell für eine gute Sache engagiert. Der Unterschied zu einer üblichen Spende liegt darin, dass Sie nicht einfach einen Scheck ausfüllen, sondern Einsatz zeigen, indem Sie jeden einzelnen Euro erlaufen.
Genießen Sie den Tag im Freien und die Abwechslung vom Büroalltag und erlaufen Sie viele Kilometer – es lohnt sich.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Wandern und einen schönen Tag.
Wilhelm Speckhardt
Bürgermeister der Stadt Eschborn
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wanderer!
Ich freue mich, dass Ihre Wanderung „Miles for Charity“ in diesem Jahr in Laubach beginnt. Dass die mittelständische Wirtschaft in diesen schwierigen Zeiten Raum und Zeit findet für gemeinnützige Aktionen im sozialen Bereich und dabei noch umweltverträgliches Engagement an den Tag legt, finde ich beeindruckend und richtungsweisend: Sie belassen es nicht bei Lippenbekenntnissen, die man vielerorts im Übermaß wahrnimmt, sondern schreiten zusammen mit ihren Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes zur Tat und erwandern auf Schusters Rappen Gelder für einen guten Zweck.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und schönsten Naturgenuss in unserer wunderschönen mittelhessischen Landschaft um unsere Residenzstadt!
Ihr Claus Spandau, Bürgermeister der Stadt Laubach
Programm der Miles for Charity am 9. Mai 2009
Am Samstag, 9. Mai 2009, haben wir eine weitere Strecke entlang des Hessenweges 5 erwandert. Das war unser Programm…
Wir treffen uns um 9 Uhr an der Grillhütte in Laubach-Freienseen. Von dort bringt uns ein Bus um 9 Uhr 15 zur Taufstein-Hütte, ein beliebtes Restaurant inmitten des Naturparks Hoher Vogelsberg. Wer schon jetzt auf ein erstes Päuschen hofft, hat sich zu früh gefreut – schließlich müssen einige Spenden-Kilometer gesammelt werden. Die gute Nachricht dabei: es geht eigentlich (fast) immer bergab, sodass wir am Ziel fast 450 Höhenmeter abgestiegen sind. Die Wanderstrecke hat in diesem Jahr 18 Kilometer und sollte nach 4,5 Stunden zu schaffen sein. Übrigens – die höchste Erhebung des Vogelsberges ist mit 774 m der Taufstein – unweit davon der Hoherodskopf mit 763 m.
Die erste Stunde geht es immer bergab auf gemütlich zu laufenden Waldwegen (bei unser Testwanderung hatte uns hier noch der Schnee überrascht !) bis nach Rüdingshain. Hier überqueren wir die Landstraße und laufen durch den Ort den Berg hoch. Es geht durch Fauna und Flora – viele neue Eindrücke können gesammelt werden. Eine kurze Überquerung der Landstraße – und dann entlang eines etwas zugewachsenen Weges unserem Zwischenstopp beim Petershainer Hof entgegen, den wir 2,5 Std nach Start von der Taufsteinhütte erreichen wollen. Wir verlassen hier kurzzeitig den Hessenweg 5 – aber eine kleine Brotzeit und die Neugierde an der Jugendarbeit von Rainer Hellwig sind für uns ausreichender Grund! Anschließend wandern wir entlang des Kreuzseener Grundes – vorbei an Oberseener Hof, Höres-Mühle und Schreiners-Mühle sowie der Ausgrabung „Wüstung Baumkirchen“ – unserem Ziel, der Grillhütte “Freienseen“ entgegen.
Impressionen von der Strecke von der ersten Begehung: Galerie
Entlang unserer Wanderstrecke
Am Wegesrand: Taufsteinhütte, Petershainer Hof, Oberseener Hof, Höres-Mühle, Ausgrabung „Wüstung Baumkirchen“ und die Stadt Laubach. Wir haben schon mal Halt gemacht und stellen Ihnen Stück für Stück einige Punkte vor.
Laubach – die Residenzstadt
Wer sich der alten Residenzstadt der ehemaligen Reichsgrafschaft zu Solms-Laubach nähert, wird von ihrer anmutigen Lage sowie dem dominierenden Schloss mit dem weitläufigen Park überwältigt. Die waldreiche Umgebung bietet alle Voraussetzungen, die an einen modernen Luftkurort gestellt werden. Zu diesen naturgegebenen Kostbarkeiten gesellt sich ein vielfältiges kulturelles Angebot vom traditionellen Lichterfest, dem Orgel- und Drehorgelfestival und dem Bluesfestival im Schlosspark bis hin zu „Deutschlands ältestem Volksfest“ – dem Laubacher Ausschussfest. Darüber hinaus gibt es 55 Kilometer an Nordic Walking-Strecken sowie viele gut ausgeschilderte Wanderrouten, die durch eine herrliche, von Wäldern geprägte Landschaft rund um Laubach führen.
Impressionen aus Laubach: Galerie
(Fotos mit freundlicher Genehmigung der Stadt Laubach)
Gastbeitrag:
Markus Stiehl
Gemeinnützige Laubacher Kultur und Bäder GmbH, Laubach
Die Wüstung Baumkirchen und das Seenbachtal
Seit dem Jahr 2004 ist der Laubacher Wald und vor allem die Wüstung Baumkirchen im mittleren Seenbachtal ein durch die hessische Landesarchäologie intensiv erforschter Ort. Das ehemalige Dorf Baumkirchen wird von Siedlern auf Initiative des Klosters Hersfeld im bis dahin weitgehend unbesiedelten Laubacher Raum in den Jahrzehnten um 800 nah Christus aufgesiedelt. Man rodete den Wald, baute Häuser und legte Felder an. Man machte sich die bis dahin urtümliche Landschaft urbar. Ab dem 11. Jahrhundert lässt sich für Baumkirchen bereits eine kleine Saalkirche nachweisen um die herum bestattet wurde. Etwa die Hälfte der Kirchenanlage konnte unter Leitung des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen ergraben werden. Im Tal unterhalb der Kirche lag das Dorf.
Heutzutage tut sich der Laie schwer Reste der Siedlung im Gelände zu erkennen. Dank naturwissenschaftlicher Messmethoden, Fundaufsammlungen und gezielten Grabungen konnten Teile von 3 Hofstellen archäologisch untersucht und erforscht werden. Sie geben Einblick in die Wohn- und Wirtschaftsverhältnisse der Vogelsberger Bauern im Mittelalter.
(Foto: Kirche – Übersicht von Westen)
Baumkirchen war jedoch nicht das einzige Dorf im Laubacher Wald, das heute nicht mehr existiert. 21 weitere Dörfer sind in den Jahrzehnten nach 1400 aufgelassen worden. Warum, das ist eine der wichtigsten Fragestellungen der Ausgräber, deren Beantwortung noch aussteht.
Quelle Text und Foto: Udo Recker / Christoph Röder, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Archäologie und Paläontologie, Wiesbaden
Klassenfahrt mit Waldeinsatz – unser Charity-Ziel 2009
Ein Forsthaus entlang des Hessenweges 5. Aber nicht nur irgendeins, denn das Jugendwaldheim Petershainer Hof ist eine Einrichtung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und wird in enger Kooperation mit Hessen-Forst betrieben. Unterstützung geben für die Ausbildung von Schülern und den Natur- und Arbeitsraum Wald besser begreifen – eine solch tolle Initiative wollen wir gern unterstützen! So wollen wir in diesem Jahr unsere Spendenkilometer für den Petershainer Hof erwandern!
Das ehemalige Forsthaus wurde Ende der 80er Jahre umgestaltet und renoviert und im Juni 1989 wurde die erste Schulklasse begrüßt. Die Schulklassen (i.d.R. 3.-6.Schuljahr) kommen von Montag bis Freitag und absolvieren das Wochenprogramm. Am Montag Anreise, Einzug und Vorbesprechung und Nachmittags eine Kennenlernrunde quer durch den Wald mit waldpädagogischen Aktivitäten (z.B. Eichhörnchenspiel, Wildschweinrotte, Waldmemory, Der Baumfreund, Das Spinnennetz, Zapfenzielwurf usw.).
An den folgenden Vormittagen finden die Waldeinsätze statt. Die Arbeitsgruppen werden gebildet und schwärmen zu den diversen Waldarbeiten aus: Bäume pflanzen und pflegen, Flächen räumen und Reisig verbrennen als Vorbereitung der Pflanzungen, Bäume fällen (Fichtenstangen) für den Bau neuer Hochsitze, Brücken, Fußballtore, Geländer und, und, und. Nisthilfen für Vögel, Fledermauskästen und Insektenhotels werden gebaut. Wald- und Streuobstwiesen angelegt und gepflegt. Bachläufe und Quellen renaturiert und gepflegt.

Bild: Waldeinsatz im Jugendwaldheim Petershainer Hof. Weitere Fotos in der Galerie
Natürlich stehen auch Aktionen wie Tierspurensuche oder Gewässeruntersuchungen auf dem Programm. Der Imker führt seine Wald-Bienenvölker vor oder es kann auch im Backhaus nach guter alter Art etwas gebacken werden. Kräuter kennen lernen und evtl. auch zu Kräuterquark oder Kräuter-Frischkäse verarbeiten gehört dazu. Auch das Thema Ernährung und Umwelt kommt nicht zu kurz.
Aktives Handeln (learning by doing) steht im Vordergrund und die Schüler und Lehrer können sich auf diesem Wege den Natur- und Arbeitsraum Wald erschließen, besser noch begreifen und erleben im wahrsten Sinne des Wortes.
Fotos vom Petershainer Hof: Zur Galerie
Und was sollen die Teilnehmer von Miles for Charity 2009 erwandern?
Lesen Sie dazu den Artikel im Charity-Letter Ausgabe 1/2009
Prospekt zum Download:
- Petershainer Hof - Flyer Außenseite (1218,78 kB)
- Petershainer Hof - Flyer Innenseite (1027,19 kB)
Weitere Informationen im Internet: Petershainer Hof
Charity-Team
Ohne viele Helfer vor und hinter den Kulissen wäre ein solches Event nicht möglich. Stellvertretend für alle möchten wir Ihnen einige Kollegen vorstellen.
Team Abenteuer Natur
Susanne Myschker und ihr Team von Abenteuer Natur wird uns wieder aktiv unterstützen und hat für die Teilnehmer von Miles for Charity einige Aktionen vorbereitet.
Event-Fotograf Florian Held
Hierüber haben wir uns besonders gefreut, das Florian wieder dabei sein und sicherlich viele spannende Momente mit seiner Kamera festhalten wird. Viele Bilder von Florian können Sie in unserer Galerie bestaunen. Oder betrachten Sie auch auch mal seine Fotos auf seiner Website.